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Ortsansicht Sickerode

Gemeinde Sickerode

Sickerode ist ein Haufendorf, welches in der Zeit der Rodungen entstanden sein kann, was sich aus der Endung –rode ableiten lässt. Der Ortsname kann mit dem Flüsschen „Rhode“ in Verbindung gebracht werden. In der Vorsilbe „Sicke“ wird vermutet, dass ein Sikko oder Sigobert die Ansiedlung geführt hat. Sickerode wurde durch die enge Tallage in der Vergangenheit häufig von Hochwasser überschwemmt.

 

Der erste gesicherte urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahr 1398.

 

Die Kirche wurde 1730 gebaut und war damals turmlos. 1931 wurden die ersten großen baulichen Veränderungen vorgenommen. 1959 verlängerte man das Kirchenschiff und versetzte den Turm von West nach Ost. Der Taufstein besteht aus Sandstein, ist in auffallend schlanker Form gearbeitet und trägt die Jahreszahl 1731.

 

1962/63 erfolgte der Grottenbau in die Kircheingangsmauer.

 

Auf dem Anger steht eine Linde, die um 1930 gepflanzt wurde. Über dem Anger erhebt sich am Berghang die Kirche. Es ist also eine typische Anordnung, mit Anger, Schenke und Kirche dicht beieinander.

 

2005 wurde der Anger neu gestaltet. Nach Verlegung eines Granitsteinpflasters wurde ein neuer Sandsteintisch sowie Bänke aufgestellt.

 

Seit Dezember 2000 ist der Ort als eine von wenigen Gemeinden des Landkreises Eichsfeld im Flurbereinigungsverfahren. Mit dem gleichzeitig einhergehenden Dorferneuerungs-programm hat sich das Ortsbild positiv verändert.

 

Im ganzen Dorf, dass heute 172 Einwohner zählt, wurden die alten Fachwerkhäuser renoviert und besonders die Dorfeingänge einladend gestaltet.