VG Ershausen/Geismar  |  Aktuelles  |  Gemeinden  |  Bürgerservice  |  Links & Adressen  |  Kontakt  |  Impressum  |  Menü  |  Suche
Anger mit Linde in Volkerode

Gemeinde Volkerode

Volkerode zählt wie viele Eichsfelddörfer mit der Endung –rode zur 3. Siedlungsperiode, die um das 9. Jahrhundert entstanden ist. Der Ort hat gegenwärtig 263 Einwohner.

 

1181 wurde Volkerode als „Wacolderot“ urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird als „Rodung des Waldes oder Volkold“ gedeutet. Als Besitzer des Ortes werden die Junker von Volkerode erwähnt, die gleichzeitig die Gerichtshoheit besaßen.

 

Ein steinerner Zeuge der bewegten Vergangenheit in Volkerode ist neben den alten Häusern die denkmalgeschützte Schlossruine neben der Kirche. Das Schloss wurde Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet. Von dem Besitz der Gerichtsbarkeit zeugt noch heute die guterhaltene Angeranlage, mit der unter Naturschutz stehenden 600 bis 800 Jahre alten Gerichtslinde.

 

Die Kirche wurde 1780 im Barockstil gebaut. In der heutigen Kirchhofsmauer ist noch ein verwittertes Doppelwappen zu sehen, vermutlich ein Familienwappen derer von Hardenberg und von Hanstein.

 

Am Ortsausgang nach Wiesenfeld/Sickerode steht ein für das Eichsfeld typisches Heiligenhäuschen. Vor der Station befindet sich die wiederhergestellte Anlage mit Säule. Am Hang des Höhenzuges Gobert steht die 1906 eingeweihte Lourdeskapelle.

 

Noch ganz traditionell feiern die Volkeröder jeden 2. Sonntag im Oktober ihre Kirmes mit Umzug und Blaskapelle.

 

1991 wurde der Heimat- und Wanderverein „Gobert“ gegründet, der gemeinsame Wanderungen mit benachbarten Vereinen und traditionelle Feste organisiert.